CMD und Okklusion: Mythos, alternative Fakten und klinische Wirklichkeit oder: Was ich schon immer über Okklusion wissen sollte

Prof. Dr. Johann Müller, Dr. Salvador Congost

(1-Tageskurs)


Prof. Dr. Johann Müller

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Dr. Salvador Congost

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Termine:
Fr.,
Anmeldeschluss: Di., 05.05.2026
Status: verfügbar
Fortbildungspunkte gemäß DGZMK und BZÄK: 4
  Preis Preis für Nicht-Mitglieder
Zahnarzt Preis 199,00 Euro
149,00 Euro*
Preis für Nicht-Mitglieder 299,00 Euro
249,00 Euro*
Vorbereitungsassistent Preis 199,00 Euro
149,00 Euro*
Preis für Nicht-Mitglieder 299,00 Euro
249,00 Euro*
* Frühbucherrabatt gültig bis zum 08.04.2026
Kursansprechpartner: Herr Dr.Heel
sekretariat@zahn.org

Veranstaltungsort:

Hotel St.Raphael im Allgäu
Bischof-Freundorfer-Weg 24
87439 Kempten
Anfahrtsplan
Unterkunft & Parken

Kursbeschreibung

Wissenschaftliche Stellungnahmen und/oder politisch motovierte Entwicklungen haben in letzten Jahren – besonders in Deutschland – zu einer sehr kontroversen Diskussion um die Bedeutung der Okklusion im Rahmen funktioneller Störungen geführt. Diese Kontroversen haben unmittelbare Auswirkung auf die klinische Behandlungstätigkeit, insbesondere auch unter dem Gesichtspunkt der Entwicklung von forensisch – mehr oder minder – bindenden Leitlinien.

Kursinhalte

Der Kurs adressiert daher zwei klinisch wichtige Aspekte:

  1. Systematische, chronologische Darstellung der Entwicklung der Kontroversen, deren Hintergründe und den aktuellen Stand der Datenlage. Insbesondere werden auch die daraus abzuleitenden Konsequenzen und Argumentationen aufgezeigt - auch gegenüber Kostenträgern.
  2. Die entscheidenden Grundlagen einer erfolgreichen klinischen Behandlung bei CMD insbesondere unter zahnärztlichen Gesichtspunkten und mit dem Ziel einer nachhaltigen kausalen Behandlung:

Dem mannigfaltigen Symptombild der Craniomandibulären Dysfunktion (CMD) liegen bekanntermaßen entweder biologische, psychologische oder soziale Ursachen zu Grunde.

Es wird die Frage behandelt, welche Rolle die orale Biomechanik bei der Entstehung einer CMD spielt bzw. ob sie tatsächlich mehr oder weniger unabhängig voneinander sind, wie der überwiegende Teil der derzeitigen wissenschaftlichen Evidenz (EBD) nahelegt.

Im Gegensatz dazu zeigt die klinisch-empirische Evidenz, dass die orale Biomechanik und damit unter anderem auch die Okklusion einen wesentlichen Einfluss auf die Entstehung und Behandlung einer CMD aufweisen und daher mit größter Aufmerksamkeit bedacht werden sollten.

Deshalb wird die Bedeutung derjenigen Prinzipien aufgezeigt, welche für die Diagnostik und Behandlungsplanung ausschlaggebend sind, um langfristig stabile und funktionell gesunde Ergebnisse zu erzielen.

Vorteile

Seriöse Beratung von Patienten bei CMD
Nachhaltige, da kausale Behandlung bei CMD
Leitlinienbasierte Argumentation mit Kostenerstattern (bei CMD Therapie)
Erkennen von wissenschaftlichen Fehl- und Falschinformationen bei CMD