Okklusionsschienen bei CMD-Patienten: Warum und wie?

Univ.- Prof. Dr. Peter Ottl

(1-Tageskurs)


Univ.- Prof. Dr. Peter Ottl

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Termine:
Sa.,
Anmeldeschluss: Do., 16.04.2015
Status: Kurs nicht mehr verfügbar
Fortbildungspunkte gemäß DGZMK und BZÄK: 7
  Preis Preis für Nicht-Mitglieder
Zahnarzt Preis 360,00 Euro Preis für Nicht-Mitglieder 460,00 Euro
Assistenzzahnarzt Preis 360,00 Euro Preis für Nicht-Mitglieder 460,00 Euro
Veranstaltungsort:

Praxis Dr. Baumeister
Fischerstr. 9 - Eingang rückseitig Zwingerstraße
87435 Kempten
Anfahrtsplan
Unterkunft & Parken

Kursbeschreibung

Die Okklusionsschienentherapie besitzt einen hohen Stellenwert innerhalb des interdisziplinären Therapieansatzes bei Vorliegen von kraniomandibulären Dysfunktionen (CMD) ein. Nach ihrer Funktion lassen sich Relaxierungs-/Stabilisierungsschienen, Repositionsschienen und Distraktionsschienen (Dekompressionsschienen) unterscheiden. Für den klinischen Alltag ist es zur Vermeidung bzw. Minimierung von Fehlern bei der Fertigung der Schienen angebracht, dass die drei Schienenkonzepte möglichst viele gemeinsame Herstellungs- und Konstruktionsmerkmale aufweisen.
Das Seminar stellt die theoretischen Grundlagen, das klinische Vorgehen sowie die zahntechnischen Aspekte der Okklusionsschienentherapie detailliert dar.
Bezüglich der zahnärztlichen Behandlungsschritte werden die Themengebiete Abformung (Methoden/Werkstoffe), Oberkiefertransfer (Arbiträre Oberkieferübertragung vs. Scharnierachslokalisation), Kieferrelationsbestimmung (Verfahren, Materialien), Eingliederung/Einschleifmaßnahmen sowie die Nachsorge ausführlich besprochen.

Kursinhalte

Theoretische Grundlagen

  •     Interdisziplinäres Therapiekonzept zur Behandlung von CMD
  •     Einteilung der Schienenarten ( Relaxierungs-/Stabilisierungsschiene, Repositionsschiene,  Distraktionsschiene
  •     Indikation der einzelnen Schienenarten
  •     Werkstoffkundliche Aspekte
  •     Trageweise und -dauer, Nachsorge

 

 Praktisches Vorgehen (klinischer Behandlungsablauf, Zahntechnik) (Vortrag)

  •     Abformung und Modellherstellung
  •     Oberkieferübertragung
  •     Herstellung eines Kunststoffträgers für die Kieferrelationsbestimmung
  •     Kieferrelationsbestimmung und Modellmontage
  •     Vorbereitung der Modelle vor der Schienenherstellung
  •     Schienenherstellung (autopolymerisierender Kunststoff, lichtpolymerisierender Kunststoff)
  •     Einschleiftechnik
  •     Eingliederung am Patienten

Vorteile

  • Sicherheit bei Auswahl und Herstellung von Schienen
  • größerer Therapiererfolg bei CMD-Patienten